Matthias Koziorowski - Tenor
Matthias Koziorowski - Tenor
Matthias Koziorowski - Tenor
Matthias Koziorowski - Tenor

Vita

Name

Matthias Koziorowski

Geboren

27.06.1986, Essen

Profession

Tenor

Sprachen

Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Russisch

Laufbahn

Matthias Koziorowski stammt aus Essen, wo er an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. KS Wolfgang Millgramm studierte. Seine musikalische Ausbildung konnte er ferner durch Meisterkursbesuche bei Helen Donath, Janet Williams, Olaf Bär, Anja Harteros und Andreas Homoki komplettieren. Derzeit wird er von Prof. Thomas Piffka betreut.

Seit der Saison 2018/19 gehört er dem Ensemble der Oper Halle an. Hier ist er zukünftig weiterhin als Max (Der Freischütz) zu erleben und debütiert als Lensky (Eugen Onegin), Sou-Chong (Das Land des Lächelns) sowie Prinz (Rusalka). Bis dato sang er in Halle unter anderem Vasco da Gama (L’Africaine), Fritz (Die Großherzogin von Gerolstein) und Guido Bardi (Eine florentinische Tragödie) in einer Inszenierung von Tobias Kratzer. Gastengagements führen Herrn Koziorowski in der kommenden Spielzeit als Grigori/Dimitrij (Boris Godunow) ans Staatstheater Mainz, als Vasco da Gama (L’Africaine) ans Theater Lübeck sowie als Solist in Beethovens 9ter Sinfonie ins Leipziger Gewandhaus, die Essener Philharmonie und ins Bronfman Auditorium Tel Aviv. Ferner wird er in Düsseldorf mit Verdis Requiem zu hören sein und gibt sein Hausdebüt in der Kölner Philharmonie mit einer Operettengala zu Jaques Offenbachs 200tem Geburtstag.

Von 2015 bis 2018 gehörte der junge Tenor dem Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin an und sang dort unter anderem Cassio (Otello), den 1. Fremden (Der Vetter aus Dingsda), Bob Boles (Peter Grimes), den schönen Herrn Hermann (Hindemiths „Neues vom Tage“), Tony (West Side Story) sowie Freddy (My fair Lady) und die vier Diener-Partien in „Hoffmanns Erzählungen“. Bereits in seiner ersten Saison wurde er für seine dortigen Leistungen mit dem renommierten Nachwuchspreis „Conrad-Ekhof-Preis der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin e.V.“ ausgezeichnet.

Matthias Koziorowski, Tenor

Ausbildung und erste Engagements

Noch während seines Studiums wurde er 2012 für zwei Jahre als Mitglied des jungen Ensembles ans Musiktheater im Revier Gelsenkirchen engagiert und übernahm in dieser Zeit Partien in „Das Land des Lächelns“, „Albert Herring“, „Pique Dame“, „Der Rosenkavalier“, „Anatevka“ und „On the town“. In Hochschulproduktionen wurde er außerdem als Remendado (Carmen), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) und Danilo (Die lustige Witwe) besetzt. Im Sommer 2013 war Herr Koziorowski zudem erster Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang bei den dortigen Opernfestspielen die vier Diener in „Hoffmanns Erzählungen“. Während seiner gesamten Studienzeit bestand außerdem ein besonders enges Verhältnis zum Essener Aalto Theater. Dort stand Herr Koziorowski in zahlreichen Kinderopern als Solist auf der Bühne, sang beispielsweise Tamino in einer „Kinder-Zauberflöte“, den Prinzen in „Dornröschen“ und die Hexe in einer adaptierten Fassung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Ferner verkörperte er hier Ladas in „The Greek Passion“ und war außerdem administrativ, als Theaterpädagoge und Leiter der Statisterie tätig.

Weitere Gastengagements führten den jungen Tenor in der näheren Vergangenheit ans Theater Chemnitz, an die Staatsoperette Dresden, ans Coburger Landestheater und zum Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Außerdem gastierte er bisher an den Theatern Hagen und Koblenz sowie immer wieder an der Oper Kiel und mehrfach am Theater Lübeck.

Herr Koziorowski ist auch im Konzertbereich aktiv und übernahm bereits mehrfach das Tenor Solo in Beethovens 9ter Sinfonie. Zuletzt auf Einladung von Steven Sloane bei den Bochumer Symphonikern. Außerdem sang er bis dato unter anderem den Schwan in Carmina Burana, Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Verdis Requiem, Mendelssohns Lobgesang und Mahlers Lied von der Erde. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn bis dato ins Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie Essen, in den Berliner Dom, die Düsseldorfer Tonhalle und in die Elbphilharmonie.

Stand: Juni 2019